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Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat sich [im Oktober 2019 – bitte prüfen] unter der Überschrift „Auslandseinsatz entlang der Neuen Seidenstraße“ mit den Chancen deutscher Mittelständler bei Chinas Infrastrukturinitiative befasst. Autor ist Jürgen Hoffmann. Als Experte für deutsch-chinesische Geschäftsbeziehungen kommt Rechtsanwalt Helmut Naujoks mehrfach zu Wort.
Der Beitrag beschreibt, wie mittelständische Unternehmen aus Deutschland von den Bau- und Logistikprojekten entlang der Neuen Seidenstraße profitieren können. Er stellt Beispiele aus Niedersachsen, Hannover, Düsseldorf und Mittelfranken vor: vom Spezialmaschinenbauer über Logistiker bis zum Anlagenbauer mit Aufträgen in Zentralasien und Nordafrika. Auch die Rolle von Häfen und Schienenverbindungen zwischen China und Europa wird beleuchtet. Kritische Stimmen kommen ebenfalls vor, etwa zur fehlenden gemeinsamen Strategie der EU und zu Transparenzfragen.
Laut FAZ arbeitet Naujoks eng mit einer großen chinesischen Anwaltskanzlei zusammen. Er unterstützt deutsche Unternehmen beim Markteintritt in China und chinesische Unternehmen in Deutschland. Im Artikel ordnet er unter anderem die Expansionspläne eines niedersächsischen Mittelständlers ein:
„Ein gutes Beispiel für neue Optionen, die sich aus den chinesischen Infrastrukturprojekten für deutsche Unternehmen ergeben.“
Helmut Naujoks, Rechtsanwalt · FAZ
Besonders gute Chancen sieht er für Logistik- und Betreiberfirmen, Maschinen- und Anlagenbauer sowie Zulieferer, vor allem in den Bereichen Energie, Bahntechnik und Hafenausbau:
„Vor allem der deutsche Mittelstand [ist] prädestiniert für Chinas Infrastrukturprojekte.“
Helmut Naujoks, Rechtsanwalt · FAZ
Unternehmen rät er, offen auf chinesische Partner zuzugehen und in Verhandlungen Geduld mitzubringen. Belehrendes Auftreten westlicher Partner, so Naujoks, komme bei chinesischen Geschäftspartnern schlecht an.
Die „Belt and Road“-Initiative wurde 2013 von der chinesischen Regierung ins Leben gerufen. Sie soll die historischen Handelswege zwischen China und Europa mit einem Netz aus Straßen, Bahnstrecken, Häfen, Pipelines und Logistikzentren neu beleben. Laut FAZ will China rund 900 Milliarden Euro investieren, mehr als 200 Milliarden waren zum Zeitpunkt des Artikels bereits geflossen. Für deutsche Unternehmen eröffnen sich dadurch Absatzchancen. Gleichzeitig bringen solche Projekte rechtliche, vertragliche und kulturelle Herausforderungen mit sich, die eine sorgfältige Vorbereitung erfordern. Politisch ist die Initiative in Europa umstritten.
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