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Das Handelsblatt hat sich [im Juni 2019 – bitte prüfen] unter der Überschrift „Handelsroute mit Zukunftspotenzial“ mit den Chancen der Neuen Seidenstraße für deutsche Unternehmen befasst. Autor ist Jürgen Hoffmann. Als China-Experte kommt Rechtsanwalt Helmut Naujoks ausführlich zu Wort.
Mit der Initiative „Neue Seidenstraße“ will China die historischen Handelswege zwischen Asien und Europa wiederbeleben. Der Artikel beschreibt das Vorhaben als größtes Infrastrukturprojekt seit dem Marshallplan, mit geplanten Investitionen von rund 900 Milliarden Dollar in Schienen-, Straßen- und Wasserwege. Er zeigt die wichtigsten Bahnrouten zwischen China und Europa und am Beispiel eines Osnabrücker Logistikunternehmens, wie deutsche Firmen schon heute von den Verbindungen profitieren. Politische Vorbehalte gegenüber der Initiative, insbesondere in Europa, werden ebenfalls thematisiert.
Das Handelsblatt stellt Naujoks als Hamburger Rechtsanwalt vor, der mit der großen chinesischen Kanzlei Dacheng zusammenarbeitet und seit Jahren deutsche Mittelständler beim Markteintritt in Asien unterstützt. Er sieht deutsche Unternehmen in einer starken Position:
„Sie sind für viele Großunternehmen im Reich der Mitte als Joint-Venture-Partner interessant.“
Helmut Naujoks, Rechtsanwalt · Handelsblatt
Chinesische Unternehmen setzten auf Kooperationen, um Marktanteile zu gewinnen und international zu wachsen:
„Sie sind überzeugt, dass man sich zusammen mit deutschen Firmen erfolgreicher dem Weltmarkt stellen kann.“
Helmut Naujoks, Rechtsanwalt · Handelsblatt
Mit Blick auf die kommenden Jahre sieht Naujoks weitere Großprojekte, etwa neue Zugstrecken durch Afrika. In Europa und im Mittleren Osten, wo es noch politische Vorbehalte gibt, sei nach seiner Einschätzung noch Luft nach oben.
Die Initiative, international als „Belt and Road Initiative“ bekannt, soll China über ein Netz aus Bahnstrecken, Straßen, Häfen, Kraftwerken und Logistikzentren mit Europa, Afrika und den dazwischenliegenden Regionen verbinden. Für Europa sind vor allem die Schienenverbindungen relevant: Drei Hauptrouten führen über die Mongolei und Russland, durch Zentralasien oder über das Kaspische Meer bis nach Europa. Der Güterzugverkehr ist deutlich schneller als der Seeweg und für viele Mittelständler eine attraktive Alternative.
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