BEKANNT AUS DEM TV
Am 11. Dezember 2012 war Rechtsanwalt Helmut Naujoks Gast bei „Menschen bei Maischberger“ im Ersten. Das Thema der Sendung: „König oder Kumpel: Wie viel Chef darf es sein?“ Naujoks vertrat in der Runde klar die Position der Arbeitgeber.
Sandra Maischberger diskutierte mit ihren Gästen, wie viel Autorität eine Führungskraft braucht und wo Führung in Druck umschlägt. Die Runde war bewusst gegensätzlich besetzt:
Naujoks vertritt ausschließlich Arbeitgeber, auch in Auseinandersetzungen mit Betriebsräten. Diese klare Ausrichtung begründete er in der Gästeankündigung der Sendung so:
„Man muss sich für eine Seite entscheiden, sonst ist man unglaubwürdig.
Helmut Naujoks · Menschen bei Maischberger (ARD, 11.12.2012)
Zum Kündigungsschutz bezog er ebenso deutlich Stellung:
„Keiner ist unkündbar, trotz Kündigungsschutz und Betriebsverfassung.“
Helmut Naujoks · Menschen bei Maischberger (ARD, 11.12.2012)
Auf den Vorwurf aus Gewerkschaftskreisen, er setze Beschäftigte unter Druck, antwortete Naujoks mit einem Perspektivwechsel: „Mittlerweile werden die Chefs von den Arbeitnehmern gemobbt.“
Betriebsratsmitglieder und tariflich unkündbare Beschäftigte genießen besonderen Schutz. Eine ordentliche Kündigung ist bei ihnen in der Regel ausgeschlossen. Die außerordentliche Kündigung aus wichtigem Grund nach § 626 BGB bleibt aber möglich. Bei Betriebsratsmitgliedern braucht sie die Zustimmung des Betriebsrats oder deren Ersetzung durch das Arbeitsgericht (§ 103 BetrVG). Naujoks hat diesem Thema den Ratgeber „Kündigung von Unkündbaren“ gewidmet.
Ein Mitschnitt ist auf YouTube abrufbar: Menschen bei Maischberger vom 11.12.2012.
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