BEKANNT AUS DEM TV
Am 14. November 2011 diskutierte Rechtsanwalt Helmut Naujoks in der ARD-Sendung „Hart aber fair“ über Burnout. Moderator Frank Plasberg stellte die Frage: „Burnout: Modekrankheit oder echte Seuche?“ Naujoks war der einzige Gast, der ausdrücklich für die Arbeitgeberseite sprach.
Millionen Menschen leiden an Burnout, sind erschöpft, depressiv oder von Ängsten geplagt. Die Sendung fragte, ob das die Folge eines gehetzten, ständig erreichbaren Arbeitslebens ist. Oder ob Burnout eine Modediagnose ist, die nur besser klingt als Depression.
In der Runde saßen:
In einer Runde aus Betroffenen, einem Mediziner und einer Gewerkschafterin brachte Naujoks die Sicht der Unternehmen ein. Denn wenn Beschäftigte lange ausfallen, stehen Arbeitgeber vor konkreten rechtlichen und organisatorischen Fragen.
„Der Arbeitgeber hat ein ureigenes Interesse am Wohl der Belegschaft. Er hat ein ureigenes Interesse, vertrauensvoll mit den Mitarbeitern zusammenzuarbeiten. Gerade der mittelständische Unternehmer wird Ihnen immer sagen: Das ist meine Belegschaft, das sind meine Leute. Und das meint er nicht gutsherrenhaft, sondern im positiven Sinne.“
Helmut Naujoks, Arbeitgeber-Anwalt · Hart aber Fair (ARD, 14.11.2011)
„Ich definiere den Begriff Druck als Motivation. Meine Arbeit als Anwalt ist meine Kraft- und Energiequelle. Ich wollte immer Anwalt werden.“
Helmut Naujoks, Arbeitgeber-Anwalt · Hart aber Fair (ARD, 14.11.2011)
Arbeitgeber müssen in der Gefährdungsbeurteilung heute ausdrücklich auch psychische Belastungen berücksichtigen (§ 5 Arbeitsschutzgesetz). Ist ein Beschäftigter innerhalb von zwölf Monaten länger als sechs Wochen arbeitsunfähig, ist ein betriebliches Eingliederungsmanagement anzubieten (§ 167 Abs. 2 SGB IX). Wer diese Pflichten kennt und dokumentiert, schafft die Grundlage für jede spätere Entscheidung, bis hin zur krankheitsbedingten Kündigung.
Rückmeldung innerhalb eines Werktags. Erstgespräch auf Wunsch auch auf Englisch. Erstgespräch anfragen