Naujoks in “Die Welt”: Zukunft zwischen Ost und West gestalten

In seinem Büro an der Elbchaussee werden sich in den nächsten Monaten Botschafter, Ex-Diplomaten und Wirtschaftskapitäne die Klinke in die Hand geben. Rechtsanwalt Helmut Naujoks ist zum Präsidenten der World Public Diplomacy Organization ernannt worden. Unter dem Dach der Vereinten Nationen wollen die Mitglieder dieser vor zwei Wochen im schweizerischen Genf gegründeten Gruppe die politischen und wirtschaftlichen Verbindungen zwischen Ost und West stabilisieren. „Es geht darum, Brücken zu bauen, um die Harmonie zwischen den Nationen zu stärken“, erläutert Naujoks. Als ein Beispiel nennt er die „Neue Seidenstraße“, die China Richtung Westen bauen möchte. Rund 770 Milliarden Euro will das Reich der Mitte in Pipelines und Kraftwerke, Straßen, Eisenbahnlinien, Häfen und Flughäfen zwischen Asien und Europa investieren. „Das ist für die deutsche Wirtschaft keine Gefahr, sondern eine riesige Chance“, ist Naujoks sicher. Er will vor allem Mittelständler für dieses visionäre Projekt gewinnen. Wir Deutschen sollten mithelfen, die wirtschaftliche Zukunft zwischen Ost und West zu gestalten.“

Quelle: Die Welt, 26. Oktober 2017

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